Toleranz

und Grenzen.

Heute ist ein sehr seltsamer Tag. Eigentlich mag ich Montage. Sie stehen für mich für Neubeginn, eine neue Woche, neue Möglichkeiten.
Ich habe ausgiebig geschlafen, habe einen sicheren Job, diese Woche Frühschicht, so dass ich im Hellen Feierabend habe und nicht zu früh auf muss. Hatte heute nur nette Gespräche, konnte Vieles erledigen und gut lösen. War zu Feierabend nicht kaputt, wie sonst oft.
Dennoch habe ich heute irgendwie Novemberblues oder so … Ärgere mich über diese Rechten, diese Dummen, diese Leute, denen Solidarität gar nichts bedeutet. Über Egoismus, Uneinsichtigkeit, über Vergleiche mit Anne Frank.

Heute ist ist internationaler Tag der Toleranz. Sorry, heute bin ich nicht tolerant. Heute könnte ich – gegen meine Art – schlimme Worte finden, für diese Menschen, die anderen nur das Leben schwer machen. Die mit dem Leben anderer spielen. Die hassen. Die sich zusammenrotten, um anderen bewusst zu schaden.

Scheiße, wir alle konnten unsere Geburtstage, Ostern, Ramadan, Diwali nicht richtig feiern! Wir haben verzichtet, haben uns an Regeln gehalten, um die Gesellschaft zu schützen. Ich verachte euch! Ihr seid nichts als bemitleidenswerte Egoisten. Alles was ich euch wünsche ist ein Fünkchen Anstand. Solidarität – das, wovon auch ihr profitiert. Startet doch mal euer Betriebsystem neu, nehmt die Aluhüte ab und willkommen in der Realität.

Heute überkommt mich eine Traurigkeit, die ich sonst nicht kenne. Mich nerven diese Leute, die wegen eines Stück Tuch vor Mund und Nase, sind sie überhaupt in der Lage, es richtig zu tragen, einen Aufstand machen, so extrem. Ich kann es nicht verstehen, wie man einen Virus leugnen kann?!
Schon bei den Wutbürgern, bei den Besorgten, frage ich mich manchmal, ob die überhaupt in der Schule waren. Oder ging da so ein Rauschen einfach an denen vorbei? Anders kann ich es mir nicht erklären.

Heute habe ich jedoch richtig Bock einen Podcast zu starten. Mit dem netten Herrn von gegenüber oder der erfahrenden Frau aus der entfernten Stadt. Egal, einfach mit netten Menschen reden, Über Gott und die Welt, über das Wetter, das Klima, Ängste und Hoffnungen. Good vibes. Etwas Miteinander, das Gespräch an der Straßenecke, das man zur Zeit nicht hält, weil man auf Kontakte verzichtet. Nicht, um Geld oder Ruhm zu ernten. Nur so zum Zeitvertreib. Kann inhaltlich wertvoll sein, kann Witziges enthalten, darf Spaß machen, darf dazu beitragen, sich Luft zu machen.

Wir können über Kunst reden, über Kultur, über geschlossenen Museen und lange Wanderungen, tolle Fahrradtouren. Über ein Buch, das wir gerade gelesen haben oder über ein Ereignis, was uns beschäftigt. Über gutes Essen und schlechtes. Meinetwegen über Rosenkohl und – wie heißen diese Dinger – Pinkel? Über Veganismus und Fleischlüste. Das beste Barbequerezept und Omas leckerster Torte. Über Katzen, Hunde, Mäuse und Eidechsen. Der Sinnhaftigkeit vom Tragen von Aluminium und der damit bedingten Gefahr Alzheimer zu bekommen. Ich schweife ab …

Ich habe richtig Lust mir jemanden, oder auch wechselnd, über all diese alltäglichen Dinge zu reden. Mir andere Meinungen anzuhören, zu diskutieren, lachen, nachdenklich machen, sollte jemand zuhören.

Ich möchte dich einladen, mitzumachen. Ich habe da schon ein paar Wunschkandidat:innen. Aber ich mache das nur mit Leuten aus meiner Twitterblase, bei denen ich ein wenig Einblick habe, dass sie nicht total durchgeknallt sind, oder zumindest auf einer positiven Art.

Was meinst du? Kannst du dir das vorstellen? Dann darfst du mich gerne via Twitter DM oder einer E-Mail kontaktieren. Freue mich auf dich.
Der Podcast soll Hausfrauenkunst heißen. Aus Gründen.
Vielen Dank!

Achso, meine Interessen sind: Kunst & Kultur, Gestaltung, Typografie, Musik, Fahrradfahren, Fussball (auch Männerfussball), Feminismus, Optionen für fehlgeschlagene Alternativen, malen, zeichnen, Aquarelle, lesen, Bücher & Wissen, Naturschutz, Tierschutz, fckafd, fcknazis, gendergerechte Sprache, Menschenrecht, Politik in Maßen, Katzen, Tiervideos, Toleranz, unsere Erde. Und mehr.


My interest is in the future because I am going to spend the rest of my life there. Charles Kettering

Wo gehen die Wolken schlafen?

Wo gehen die Wolken schlafen? 

Am Himmel ziehen sie dahin. 

Weiß oder grau, hell oder bedrohlich dunkel. 

Es gibt Kleine, Mittlere und Große. 

Und Gewaltige. 

Manche sehen aus wie Schäfchen. 

Manche verlieren sich, lösen sich auf ins Nichts. 

Andere sehen aus wie Autos. 

Manche werden größer. 

Andere tun sich zusammen. 

Bei manchen mag man denken, sie stehen still am Himmel. 

Andere scheinen zu rasen.  

Der Wind läßt sie fliegen. 

Die Sonne läßt sie leuchten. 

Manchmal läßt sie sich auch von ihnen verstecken. 

Dann sind die Menschen traurig. 

Aber wohin gehen die Wolken zum Schlafen? 

Sie arbeiten Tag und Nacht. Unaufhörlich ziehen sie ihren Weg am Himmel entlang. Egal, ob es hell ist oder dunkel. 

Aber an manchen Tagen ist der Himmel wolkenleer. Dann haben sie sich zurück gezogen. Wir haben nicht aufgepasst, ob es gen Süden ging oder in westliche Richtung. Ob nach oben oder nach unten.

Still und heimlich sind sie verschwunden. Als hätten sie sich aufgelöst …

„Wohin gehen die Wolken schlafen?“ fragt mich Pippa. Wir sind bei herrlichem Sommerwetter im Garten, essen Torte und trinken Tee. Pippa liegt neben mir auf der bunten Decke auf der Wiese und schaut in den Himmel. Keine einzige Wolke zu sehen. Nur die Sonne lächelt uns an. Es scheint, als würde sie uns zuzwinkern. Da kommt ein kleiner Marienkäfer angeflogen. Er setzt sich auf Pippas Nase und kitzelt sie. Leise flüstert sie ihm zu: „Weißt du, wohin die Wolken zum Schlafen gehen?.“ Der Marienkäfer schüttelt den Kopf. „Ich frage meinen Freund, den Maikäfer. Der ist groß und alt und hat schon viel erlebt. Wenn das einer weiß, dann er.“ und fliegt davon. Ameisen machen sich über unsere Tortenkrümel her. Pippa freut sich immer, wenn sie ihnen etwas übrig lassen kann. Fleißig und routiniert transportieren sie die winzigen Krümel weg. „Könnt ihr mir sagen, wo die Wolken schlafen gehen?” Kurz halten die Ameisen inne. Eine antwortet ihr, dass sie es auch nicht wüßten. Aber sie sind auch immer so beschäftigt und gucken zu selten in den Himmel, um mitzubekommen, wohin die Wolken ziehen. Sie freuen sich nur, wenn es nicht regnet. Denn Regen stört bei der täglichen Arbeit draußen. Dann ist alles naß und rutschig und manchmal wird man auch weggeschwemmt. Da bleiben sie lieber zu Hause. 

Dann gehen sie weiter und schon bald sind alle Krümel verschwunden. 

Der kleine Marienkäfer kommt zurück. Er setzt sich wieder auf Pippas Nase und erzählt ganz aufgeregt, was er erfahren hat. „Der alte Maikäfer sagt, dass die Wolken in ihr Himmelreich ziehen. Sie haben es dort ruhig und der Wind kann sie nicht jagen. So können sie sich etwas ausruhen.“ Pippa freut sich und bedankt sich bei dem Marienkäfer. „Sag`dem Maikäfer schönen Dank von mir!“ ruft sie ihm hinterher, als er sich wieder auf den Weg macht. 

Plötzlich trifft uns ein nasser Tropfen. Da, noch einer. Mitten ins Gesicht. Plätsch. Und noch einer. Wir gucken in den Himmel. „Schau, da sind sie wieder!“ freut sich Pippa. Wir packen unsere Sachen ein und gehen ans Haus. Unter dem Vordach setzen wir uns auf eine Bank und sehen dem warmen Sommerregen zu. Es plätschert. Das Gras glänzt. Von den Blättern fallen Tropfen auf den Boden. Die Natur freut sich, dass es etwas zu trinken gibt. Ein Bienchen schwirrt zu uns herüber unters Dach. „Weißt du, wo die Wolken schlafen gehen?“ fragt Pippa das Bienchen. Die summt leise vor sich her. Dann kommt sie ganz nah zu uns und sagt:„Wenn sie müde sind, schleichen sie sich heimlich in ihr Wolkenreich. Dort ist es ruhig und der Wind kann sie nicht jagen. So können sie sich etwas ausruhen.“ Pippa nicht anerkennend. 

Es hat aufgehört zu regen. Das Bienchen winkt uns noch mit einem Flügelchen zu und fliegt zu einem nahe gelegenen Blumenfeld. Frische umgibt uns. Der Boden scheint zu dampfen. Ganz langsam ziehen letzte Wölkchen weg. „Schau, sie ziehen in ihr Himmelreich. Dort ist es ruhig und der Wind kann sie nicht jagen. So können sie sich etwas ausruhen.“ sagt Pippa zu mir und freut sich. 

Entstanden für die Schreibwerkstatt Herten am 24.11.2018 zum Jubiläum.

Kunst auf Wunsch

Für einen lieben Bekannten und seiner ebenso lieben Verlobten durfte ich zur Hochzeit ein Bild malen. Es sollte in der Kirche den Weg weisen. Mit dem, wie ich finde, sehr schönen Hinweis, dass aus zwei Familien mit der Hochzeit eine Familie wird.

Mein Lieblingsfeuerwehrmann und seine nun Angetraute haben sogar ein Familienwappen. Dieses ist in das Bild integriert.
Die beiden wünschten sich einen Kranz aus Wildblumen, passend zur Hochzeitsdekoration.

Ich finde der Kranz ist ein schönes Symbol für die Ehe. Rund, unendlich. Es wächst und blüht.

Dem Brautpaar wünsche ich alles Glück der Erde für ihren gemeinsamen Weg.
Im Vorgespräch zu meiner Hochzeit sagte der Pfarrer, dass der Tag der Hochzeitsfeier nicht der schönste Tag im Leben sein solle. Das implementiert im Grunde, dass alle kommenden Tage nicht mehr so schön werden.

Mit diesem Gedanken – dass eben noch viele, viele schönere Tage folgen sollen – übergab ich dem Brautpaar mein Bild.

personalisiertes Bild Aquarell mit bunten Wildblumen zur kirchlichen Trauung
Aquarell Blumenkranz zur kirchlichen Trauung

Es war eine sehr schöne kirchliche Trauung und ich bin dankbar, dass ich einen ganz kleinen Teil dazu beitragen durfte!

Bilder ähnlicher Art kann ich auf Wunsch und personalisiert gerne auch für andere Gelegenheiten anfertigen. Fragt gerne mal nach.

Mach dir ein Bild

Herzliche Einladung!

Achtung! Auf Grund von COVID19 und der aktuellen Situation wird diese Veranstaltung verschoben. Voraussichtlich werden die Malkurse im Frühjahr 2021 stattfinden.


Wer Interesse an einem Online-Malkurs hat, darf sich gerne bei mir melden. Ab einer Teilnehmer:innenanzahl von 4 Personen können wir einen gemeinsamen Termin finden.

Unter dem Motto Mach dir ein Bild findet in der Woche vom 21.09. bis 27.09.2020 finden im KreativQuartier Herten Malkurse in der Außengastronomie statt. Hier können Interessierte an den sieben Tagen mit verschiedenen KünstlerInnen sich ein Bild machen – sprich unter fachkundiger Anleitung malen.

Neuer Wirkungskreis – alte Adresse

Wunderbar! Ich darf vorstellen: Das Ruhrpöttchen!

Das gibt es schon einem Jahr. im KreativQuartier Herten auf der Ewaldstr. 69. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum am 1. September! Nun darf ich dort – wieder – einziehen.

Nun also – JUCHUH! – mit neuer Besetzung und frischem Elan! Danke an die liebe Sanni, die mich mit offenen Armen aufnimmt!

Da freue ich mich riesig 😊

Außer meinen handgefertigten Produkte von aprilliebe Manufaktur gibt es auch meine gemalten Bilder. Unter Manuela di Paloma biete ich diese zum Kauf an.

Ich werde persönlich an den Samstagen im Ruhrpöttchen sein. Das jedoch erst ab dem 12. September 2020, da das Projekt Steinkunstwerk ebenfalls samstags stattfindet.

Freue mich auf euch und viele alte und neue Gesichter. Auf einen neuen/alten Platz im KreativQuartier Herten. Auf Neues!

Achso! Ich bringe mein Lastenrad mit. Damit kann ich nicht nur Lieferungen in Herten ausführen, sondern biete meine Dienste unentgeltlich & ehrenamtlich für Bedürftige an. Wer nicht selbst einkaufen oder tragen kann, kann sich gerne bei mir melden, alles im Bereich Herten, Privathaushalte, übliche Privateinkäufe, die Platz im Fahrradkorb finden.

apriliebe & Kulturcontainer im
Ruhrpöttchen
Ewaldstr. 69
45699 Herten

Steinkunstwerk Herten

Erste Bilder und ein kleiner Rückblick zu unserem ersten Tag

Es war heiß. Die Sonne glühte. Aber wir hatten Schatten! Wunderschön im Grünen, mitten in der Innenstadt Herten durften wir, Claudia Heinrichs vom Kreativ.Quartier Herten, Carmen Muhs von den Waldrittern, Thomas Hegemann von den Falken/Stadt Herten, und eine Handvoll Kinder Steine bemalen. Es hat sichtlich Spaß gemacht.

Eis für bunte Steine

Das Wetter lud dazu ein und Rudi Calamini liess es sich nicht nehmen und lud die Kinder zum Eis essen ein. Für einen bunten Stein mit Eis bemalt gab es im Tausch ein Eis mit 2 Kugeln nach Wahl! Das war eine große Überraschung. Und eine tolle Herausforderung für die Kinder.

Einige Steine haben die Kinder als Erinnerung mitgenommen. Aber viele, wunderschön bunt, blieben bei uns und werden an den nächsten Wochenenden an die Säule kommen.

Wegen des zu heißen Wetters haben wir uns entschieden, die Betonsäule noch nicht zu gießen. Das wollen wir am kommenden Samstag dann nachholen. Dann dürfen auch die ersten Steine befestigt werden.

Weitere Termine zum Malen:

In der Woche bei den Falken immer mittwochs von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Garten gegenüber Vitusstr. 3

In der Woche bei den Waldrittern dienstags und donnerstags 14:00 bis 16 Uhr, das findet bei schönem Wetter auch im Garten statt, diese liegt neben dem der Falken und ist von der Ewaldstr. zugänglich. Hier bitte in der Ludothek melden.

Samstags im Garten ggü. Vitusstr. 3 jeweils von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Alle Fotos: Claudia Heinrichs/KreativQuartier Herten

Wer mag, darf sehr gerne auch seine bemalten Steine abgeben, damit sie an die Säule kommen.

Hinweis: Auf Grund der COVID19 Hygienebestimmungen sind wir verpflichtet von jede*m TeilnehmerIn Name und Adress sowie weitere Kontaktdaten aufzunehmen. es werden keine Daten an Dritte herausgegeben, ausser im Fall einer Infektion, wenn eine Übermittlung an die zuständigen Behörden angeordnet wird.

Es gelten Abstandsregeln von mind. 1,5 m zueinander. Ansonsten der Hinweis auf die MNS Maske 😊

Kunstkurse – Kunstsessions

Mach-Mal-Party!

Liebe Interessierte!

Mit ein paar Pinselstrichen und etwas schöner Farbe wird aus (d)einer leeren Leinwand auch ein schönes Kunstwerk. Wenn du Interesse hast, schöne Bilder für BeginnerInnen zu malen, kannst du dich gerne bei mir melden.
Hier zeige ich eine Auswahl von simplen Bildern, deren Entstehung wir gerne gemeinsam begehen können.

Voraussichtlich im Herbst diesen Jahres wird es eine tolle Kunstaktion geben, die interessierten angehenden KünstlerInnen erste Einblicke in verschiedene Kunststile gibt.

Bei mir wird es abstrakte Malerei mit Acrylfarben sein. Als Motive habe ich mir verschiedene klassische Motive ausgesucht, die auch deinen Geschmack treffen dürften. Das Erste stelle ich gleich hier vor:

Cacti

Kakteen in einer nächtlichen Szene mit herrlichem Himmel im Abendleuchten! Der Vollmond scheint hell und kontrastreich zu den schwarzen Silhouetten der Kakteen. Zahlreiche Sterne funkeln in der Weite des Alls. Leuchtende Farben zieren den Horizont.

Das ist schon ein Kunstwerk was sich sehen lassen kann.

cacti - Kakteeen Acrylmalerei abstrakt mit bunt gefärbtem Himmel und einem riesigen Mond am Abendhimmel

Dieses Bild lebt von seinen Farbverläufen und dem Kontrast des dunklen Schwarz der Kaktus-Silhouetten. Auf die Mischung kommt es an. Aber keine Sorge, es ist kein Hexenwerk und kann problemlos in einer Kunst-Session erlernt werden!

Für dieses Motiv stelle ich Schablonen (der Kakteen) zur Verfügung, wenn man es sich nicht zutraut, diese mit der Hand zu malen. Getupft sehen sie auch prima aus. Und je nach Dicke des Farbauftrages haben sie sogar Struktur – ein toller Nebeneffekt.

Kakteen

Das nächste Motiv stellt auch Kakteen dar. Hier wird jedoch mit bunten Farben und Farbtönen gearbeitet. Der Hintergrund ist als neutrales Bildelement einfarbig gehalten. Der mächtige Kaktus im Topf darf seine volle Farbenpracht in Szene setzen. Selbstverständlich sind die Stacheln und die ein oder andere Blüte. Ein hübsches Bild entsteht.
Hier wird mit Farbabstufungen gearbeitet. Das Grün des Kaktus in verschiedenen Farbnuancen um Tiefen hineinzugeben. So entsteht ein leichter 3D-Effekt.

Kakteen Acryl abstrakt Malkurs

Sakura

Das dritte Motiv stell einen Zweig mit Kirschblüten dar. Kirschblüten haben es mir angetan. Sie sind zart und duftend und einfach nur wunderschön.
Hier wir der Zweig wieder vor einem neutralen Hintergrund gesetzt um die Farben der Blüten zur Geltung zu bringen. Schlicht, nicht so bunt und dennoch ein Hingucker.

Sakura - Japanische Kirschblüte Acrylmalerei abstrakt

Sehen wir uns auf dem Event im Herbst? Er findet in der Hertener Innenstadt in verschiedenen Außengastronomien statt. Jeden Tag der Woche eine andere Künstlerin oder ein anderer Künstler mit ihren bzw. seinen Motiven, Kunsttechniken und einer Begeisterung, die ansteckend ist. Mach`mit und trau dich!

Wer lieber Kunst im kleinen Kreis und ohne Öffentlichkeit machen will, darf sich gerne bei mir melden. Wem „meine“ Kunstwerke nicht zusagen, den kann ich auch gerne an die eine oder den anderen der anderen Künstlern in Herten vermitteln.

Weiterhin viel Spaß!

Steinkunstwerke

Viele kennen sie – Wandersteine, Pottsteine, bemalte Steine. Steine, die angemalt werden um sie auszulegen, damit sie jemand findet, fotografiert, in den Sozialen Netzwerken auf Plattformen wie Facebook oder Instagram zu posten, wieder zu verstecken, damit sie erneut gefunden werden, fotografiert, gepostet, ausgesetzt …


Aus diesen Schmucksteinen, die dafür extra bemalt werden, soll im KreativQuartier Herten ein gemeinschaftliches Kunstwerk entstehen. Ein städtisches Grundstück an der Ecke Vitusstraße / Ewaldstraße in der Hertener Innenstadt wird der Standort für eine Säule sein, an die diese Steine eingearbeitet werden.
In Zusammanarbeit mit den Falken und den Waldrittern werden im Vorlauf schon Steine fleißig bemalt.

Im August wird diese Säule dann aufgestellt und mit den den Steinen bestückt.

Ein Fundament sorgt für ausreichende Statik, das Erdloch wurde mit Hilfe des ZBH ausgehoben – vielen Dank dafür!

An den Samstagen im August darf mitgemacht werden. Gemeinsam werden Steine bunt bemalt, versiegelt und in die Säule eingearbeitet. Auf Grund der Hygienevorschriften zu Covid19 und der persönlichen – eurer – Gesundheit, bitte ich um Verständnis, dass immer nur eine beschränkte Anzahl von TeilnehmerInnen aktiv vor Ort sein dürfen.

Gerne dürft ihr aber auch selber zuhause Steine bemalen und uns vorbei bringen, damit sie an die Säule gesetzt werden.

Termine

Samstag, 08.08.2020 jeweils 11:00 bis 16 Uhr

Samstag, 15.08.2020 jeweils 11:00 bis 16 Uhr

Samstag, 22.08.2020 jeweils 11:00 bis 16 Uhr

Samstag, 29.08.2020 jeweils 11:00 bis 16 Uhr

Das Grundstück an der Ecke Vitusstraße / Ewaldstraße wird derzeit von den Falken genutzt. Es ist eine kleine Grüne Oase in der Innenstadt für Kinder, die hier allerlei Freizeitbeschäftigung draußen erleben können. Unter anderem werden ab sofort auch das Bemalen von Steinen angeboten.

Der Verkehrsverein Herten unterstützt diese Kunstaktion indem die Kosten für das Fundament und die Betonarbeiten rund um die Säule, das Versiegeln etc. übernommen werden. Vielen Dank dafür!

Die Patenschaft dieses Kunstprojektes übernimmt das KreativQuatier Herten, ebenso wie die Planung, Machbarkeit und Durchführung – vielen Dank auch hierfür!

Ich freue mich auch viele, kreative, bunte Steine und lasse ein paar Inspirationen und Malvorlagen anbei da.

Eine Galerie bemalter Steine findet ihr hier https://www.instagram.com/steinkunstwerke/?hl=de

Viel Spaß – und wir sehen uns hoffentlich zu einem der Termine vor Ort!

Herzliche Grüße

Manuela

Women & sports

Ein Essay. Auf Englisch.

In Germany, it is possible for every woman to do sports, as long as she is not disabled. Children do sports in kindergarten and at school. In the earlier years of the last century, girls and boys were separated while doing sport. Since the early 1970ies, they are allowed to have PE together. In some other countries in this world, doing sports is not as easy for women.
Although we are allowed to do so here, we are nevertheless disadvantaged. In many sports, there are no female teams. In some, like football or handball, female teams are not as famous as male teams although women are often more successful than men. This is the case in football for example. Here, women won the last few championships while the men didn’t.

Also, advertisements for female sports are kept to a minimum. For male sports, there are many events, accessories, tv shows and giveaways available. Regarding the women’s teams there is nearly nothing. Last year I asked FIFA via Twitter if we could get a few tweets about the female football team but there was not one advertisement! No noodle packages with flags on them, no sweets like Hanuta or Duplo depicting the face of female players, not even anything on typically female products like nail polish …

We are lost. Lost in a universe of men. It isn`t interesting (for advertisers?) to serve women, to make female sports attractive or popular for the great audience. This is also the case in football. There are only a few female reporters and only one referee who is a woman. If you watch after-football shows, you only see male experts talking about the matches. As if women had no voices!

Like in every other aspect of life, women often have to deal with sexual harassment. They are often only there to act as eye candy or, if men don`t like them, victims of insults. Women have to be good-looking in order to be noticed and to even be a little successful, or at least to have the chance of success. That is how it is in all of life, not only in sports.

When you grow up in Germany, you have to do sports regardless of your gender. The Bundesjugendspiele are very famous by – the teachers? Or the government? Even not for the pupils … Held as an annual ritual, the games have to be mastered by thousands of pupils, but with different expectations for girls or boys. We learn to swim when in elementary school, there are mixed teams for roll hockey, volleyball or badminton; mostly all boys are playing football. There are also teams for girls in the amateur clubs. It seems as if girls can do and be anything they like. Therefore, it is very sad that women do not get the same attention in professional sports! Unfortunately, women often are not given the attention, this also includes me.


If one were to ask me what the reason for this is, my fist answer would be missing advertising, namely the lack of action by sports associations like FIFA and others, the missing interest of companies to promote women and the lack of sports broadcasts on television or radio. A few sports goods manufacturers like Nike have women (and also PoC) as advertising ambassadors (?), but this is rarely the case.

Addendum 28 July 2020 with thanks to @rhonerin via Twitter

…to be continued (next time more).

Ode an den Frühling

Ode an den Frühling

Fröhliche Stimmen zwitschern durch die Äste. Zartes Grün erwacht. Frische Düfte liegen in der Luft. Ich schließe meine Augen und genieße den Augenblick. 

Noch ist es etwas kühl. Das Gras erholt sich gerade von den Strapazen des Winters. Gerne würde ich mich dort niederlassen. Doch ich muss mich noch ein wenig gedulden. 

Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit. Das langsame Erwachen der Natur nach einem ausgiebigen Winterschlaf belebt auch mich. Und meine Sinne. Das Tschilpen der Vögel, die um die Gunst eines Partner werben. Ein paar Vogelarten kann man schon beim Nestbau beobachten. Sie sammeln kleine Zweige und auch Fell von Kaninchen und anderen Wildtieren. Die Jungen sollen es schön kuschelig haben. 

Mein Weg führt mich durch den Schloßpark. An Bäumen öffnen sich erste Knospen, die Blüten der Kastanien lugen schon ein wenig hervor. Die Sträucher sind schon weiter. Jeden Tag kann man sehen, wie die Blätter sich in ihrem sanftem Grünton entwickeln. 

Mit dem Fahrrad fahre ich gemütlich die Wege entlang. Mit offenen Augen und einer beinahe kindlichen Begeisterung erlebe ich den Frühling. Narzissen recken ihre Köpfe in die Frühlingsluft. Erste Insekten krabbeln und / oder fliegen schon umher. Ich spüre ein Kribbeln. Es ist um mich herum. Es erweckt in mir den Wunsch frische Pflanzen für den Balkon zu kaufen. 

Der Schloßpark ist gerade im Frühling wunderschön. Die Vielfalt der Bäume und Pflanzenarten bietet immer wieder neue Bilder. Mal begegnet man stattlichen Eichen und kräftigen Kastanien. Dann wieder buschigem Holunder. Es gibt sogar einen sumpfähnlichen, kleinen See. Dort kann man Frösche quaken hören. Wasservögel bevölkern stolz kleine Inseln. Sicher vor Räubern können Sie darauf ihre Nester bauen. 

Eines Tages ist mir auch schon mal ein Fuchs begegnet. Das empfand ich unheimlich bewegend. 

(18.11.2016)

Beitrag zu den Frauenkulturtagen. Erschienen in der Hertene März 2017