Valentinstag-Poesie

Zum Tag der Liebenden laden wir euch zu einem poetischen Abend in der Galerie Paloma ein. Literarische Ergüsse und Skurriles im Zeichen der Liebe werden vorgetragen von enthusiastischen Wortkünstler*innen aus dem KreativQuartier Herten.

Valentinstag im KreativQuartier Herten

Valentinsherz

Am 14.02.2020 ab 19:30 Uhr darf man Ohren und Zunge verwöhnen lassen mit poetischen Texten und kleinen Liebeshäppchen von Sabines Marmeladen – made in KreativQuartier Herten.

14.02.2020
19:30 Uhr – 21:00 Uhr

Galerie Paloma
Ewaldstr. 96
45699 Herten

In einer klaren Vollmondnacht

In einer klaren Vollmondnacht
hat es ihn dahingerafft.
Hatte man ihn umgebracht?

Da lag er nun, am Straßenrand.
Der Wind pfiff kalt an ihm entlang.
Der Mond schien hell auf ihn herab.

Ein Auto fuhr an ihm vorbei.
Ein Hund schnüffelte an seinen Gliedern.
Doch ausgeklungen waren alle Lieder.

Einst schmückte man ihn mit goldenen Kugeln.
Ein Lichtgewand umhüllte ihn.
Sang ihm zu Ehren schöne Lieder.

Das tut man nun nie wieder!

Oh weh.

Da liegt er nun.
Ganz verlassen und vergessen.
Von all`dem Glanz nichts mehr zu sehen.

Die dunkle Nacht umhüllt ihn sanft.
Ein letzter Trost ist die Erinnerung
an einem warmen Raum im Kerzenschein.

Doch er ist nicht allein!

Es scheint, als längen dort an jeder Ecke
Seinesgleichen dicht an dicht.
Verlassen.
Am Straßenrand.

Der Morgen graut.
Man reißt ihn weg.
Karrt ihn hinfort.

Alle Jahre wieder.

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Ich habe, wie viele andere auch, heute meinen Tannenbaum an die Straße gelegt.
ist ja schon gut …

Herten ist bunt

Am 6. Januar trifft sich erneut das Bündnis „Herten ist bunt.“ Ort des Treffens ist die Galerie Paloma.


Es ist das Bestreben dieser Runde, Menschen zusammenzuführen, die in unserer Stadt eine kulturelle Vielfalt begrüßen, einen menschlichen Umgang miteinander anstreben und sich entsprechend engagieren wollen.
Bereits teilgenommen haben neben entsprechend motivierten Privatleuten beispielsweise auch Vertreter/innen unterschiedlicher Parteien aus Herten, sowie die VVN/BdA.
Da es sich um Menschen unterschiedlicher Couleur handelt, die bei gleicher Haltung aus unterschiedlichsten Beweggründen handeln, geht es auf persönlicher Ebene darum, dass unterschiedliche und zum Teil konträre Strömungen zusammengeführt, Hemmschwellen abgebaut und – u.U. vorher undenkbare – Kontakte gepflegt bzw. gebildet werden.


Auf der inhaltlichen Ebene informieren sich die Teilnehmer über ihre jeweils geplanten Veranstaltungen/Aktivitäten und bieten sich Unterstützung an. Somit stellt dieses Bündnis ein wichtiges Instrument der demokratischen Netzwerkarbeit dar.

Montag, 06.01.2020 um 19 Uhr Ewaldstraße 96 Herten

Galerie Paloma Eröffnung

Wir laden euch herzlich ein zur Eröffnung unsere Galerie Paloma am 25. Januar 2020.

Wir, das sind Adnan Kazim. Matthäus Wywiol und ich, Manuela Potthast. Wir drei habe im letzten Jahr geplant uns zusammen zu tun und unsere gemeinsamen Interessen dem geschätzten Publikum zu offenbaren.

Dafür haben wir uns Anfang des letzten Jahres auf die Suche gemacht und durch einen sehr glücklichen Zufall sind wir Mitte des Jahres fündig geworden. oder man hat uns gefunden …

Die Galerie Paloma liegt mitten im Kreativquartier Herten auf der Ewaldstraße 96 in Herten. Nur ein paar Schritte von Mates und meiner letzten Wirkungsstätte entfernt, dem Atelier Morphofalter, in dem jetzt das wunderschöne Ruhrpöttchen seine Heimat gefunden hat.

Ganz in der Nähe ist auch das ART.62 welches Schauplatz der Weltbaustelle Herten 2017 war und wozu Mate und ich Adnan kennengelernt haben. Die beiden haben zusammen mit Jwan Al Salim die Fassade des Art.62 zur Weltbaustelle 2017 künstlerisch aufwerten dürfen. Seit dem sind wir nahezu unzertrennlich und machen sehr viel gemeinsam. Ein buntes Trio.

Wunderbar also, dass wir nun eine gemeinsame Wirkungs- und Ausstellunsstätte haben.
Die Galerie Paloma soll nicht nur unsere Kunst zeigen, sonder vor allem auch ein Ort des Zusammentreffens sein. Hier wollen wir gemeinsam mit anderen Interessierten und Aktiven für ein buntes und vielfältiges Gemeinsam stehen und handeln. Das unsere Galerie Paloma heißt, ist also auch ein soziologisches Statement. Frieden. Salam. Shalom.

Am Samstag den 25. Januar heißen wir euch herzlich willkommen und laden euch ein mit uns diesen schönen Ort und unsere Intentionen zu feiern. Freut euch auf viele schöne Eindrücke, Kulinarisches und ein nettes Miteinander.

Herzlichst, eure
Adnan, Mate und Manuela

Gender-Gaga

Ein Selbstversuch.

Sprache ist wichtig! Sprache richtig anwenden ist wichtig. Aktuell wird man schon fast gelyncht, wenn man darauf aufmerksam macht, dass man Sprache gendern sollte. Warum? Warum soll man an jahrelangen Ausdrücken, feststehenden Begriffen und allgemeingültiger Umgangssprache etwas ändern?

Weil Sprache verletzten kann. Weil Sprache ausschließen kann. Weil Sprache differenziert. Weil Sprache fokussiert. Weil Sprache sensibilisiert. …

„Das haben wir schon immer so gesagt.“ „Frauen sind mitgemeint.“ “ Das stört mich nicht.“

Für unser Portal suchen wir gerade die richtige Umsetzung, was ehrlich nicht so einfach ist. Wir haben den Anspruch, dass ein schönes Schriftbild wiedergegeben wird, dass Software für Sehbehinderte gut übersetzt ohne zu holpern, Lesbarkeit … Ebenso sind manche Begriffe oder vor allem Berufsbezeichnungen nicht einfach mit einem Sternchen oder dem Binnen-I zu lösen, z.B. bei Architekten und Architektinnen.
Die erarbeitete Vorlage der Stadtverwaltung gibt Ratschläge, wie man Sprache Gender gerecht einsetzt, aber hier holpere ich über den Hinweis „Frauen sind mitgemeint„. Grundsätzlich möchte ich als Frau weder über eine Quote noch über gendergerechte Sprache wahrgenommen werden. Sondern als gleichberechtigtes Individuum. Was ich ebenso erwarte bei aller menschlicher Vielfalt!
Ich finde es bedenklich, dass man sagt „Die Behinderte …“ oder „Der Migrant …“, „Der schwule Außenminister …“, „Die transsexuelle Beigeordnete …“ – wozu ist das nötig?


Heute gab es Facebook in einer lokalen Gruppe eine Diskussion über einen Mann mit ausländischem Akzent. Die Threadgeberin hatte diese Info für wichtig erachtet, es gab Fragen, warum und das ebenso schnelle Reagieren a la „ich bin kein Nazi“sowie der Unmut über unnütze Diskussion.
Warum ich mich dagegen ausgesprochen habe? Es bringt für den Inhalt der Information (da sucht jemand im Müll) keinen ermesslichen Mehrwert. Es ist schlicht unerheblich, ob der Mann fließend oder gebrochen Deutsch spricht. (Tatsache ist, der Ärmste muss im Müll nach Verwertbaren suchen.)

Mir wurde heute von einem Deutschen der Platz im Bus weggenommen. Er hat sich einfach hingesetzt, obwohl ich dort sitzen wollte. Ich meine nur, weil es doch so viele Vergewaltigungen gibt. Ich erwarte, dass Männern der Zugang zum Bus verweigert wird.“ Völlig überzogen? Nein, leider hat diese Art der Pauschalisierung bereits einen festen Bestandteil auch in der medialen Berichterstattung befunden. Man muss nicht unbedingt BILD lesen, um sich emotional verblöden zu lassen.


Letztens auf irgendeiner Bühne. Eine Frau:“Ich habe meine Tänzer mitgebracht.“ Acht Frauen. FRAUEN!


Das macht Sprache mit uns! Sie verändert unsere Verhaltensweisen. Das ist gut so. Wenn man es richtig macht. Deswegen ist es wichtig, dass man Sprache, Ansprache, richtig verwendet. Dass das nicht immer leicht ist, merken in der Umsetzung alle, die sich darum bemühen. Das ist mühselig, das benötigt kreative Lösungen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnt!

Um das auch anderen mal klar zu machen, habe ich mir vorgenommen, dass ich ab jetzt im privaten Bereich ausschließlich die weibliche Form nutze. Männer sind mitgemeint. Wir lange ich das aushalte und ob ich es überhaupt schaffe, wird sich zeigen. Steigern möchte ich das Ganze noch, indem ich zusätzlich vermehrt verallgemeinere. Liebe Leserinnen, liebe Tänzerinnen, liebe Träumerinnen dieser Erde, lasst uns Sprache als hilfreiches Werkzeug einsetzen.

Der Kuss

…nein, nicht der von Rodin.
Auch wenn ich Rodins Arbeiten sehr schätze und ihm auch gerne mal etwas widmen möchte.
Hier geht es um ein Märchen. Oder eine Fabel, mal sehen, was es wird. Denn noch sind die Worte im Kopf verteilt und haben sich noch nicht gefunden.

Heute auf Twitter die Aufgabe der Woche vom guten @kriegundfreitag: erfindet eine Comicfigur, die euch reich machen wird!
Gesagt, gesucht, getan. Die Froschkönigin hatte ich zugegebenerweise schon hier „rumliegen“. Aber sie kam noch nicht wirklich zum Einsatz, so dass es nun, zum neuen Jahr, an ihr ist, etwas Gutes zu tun. Denn das ist es ja, was Superhelden und Superheldinnen tun: was Gutes.

Und da war sie nun, bei Twitter und wartete auf ein paar Likes. Nette Accounts habe ich gefunden, denen ich nun folge. Und in meinem Kopf bildete sich die Idee. Ich nahm meinen nigelnagelneuen Füllfederhalter, den der Mann mit zu Weihnachten geschenkt hat, und fing an zu schreiben. Angelehnt an Grimms Märchen über den Froschkönig, fanden die ersten Wort Platz auf dem Papier.
Im Text könnten Teile von Sarkasmus und romantischem Naturgedöns gefunden werden …


Nun muss es nur weitergehen und eines Tages wird sie dann veröffentlicht. Als Märchen oder – wie der erste Gedanke war – als Fabel. Denn die Hauptfigur ist nicht etwa der genannte Frochkönig oder seine Frau, die Prinzessin. Sondern vielleicht ein Nachkomme, eine Froschkönigin.

Hallo Welt!

Dieses ist nicht wirklich der erste Beitrag in diesem Blog. Leider sind mir bei einem Serverabsturz alles Daten weggerauscht und ich hatte natürlich keine Sicherung 🙁

Das soll sich nun ändern und somit starte ich von neuem.

Mein Name ist Manuela, ich bin Mediengestalterin und studiere Kulturwissenschaften. Nebenher arbeite ich Vollzeit im Kundenservice.

Die drei K – Kunst, Kultur und Kommunikation sind meine Steckenpferde und selbstverständlich soll das auf diesem Blog zur Geltung kommen.

In meiner Freizeit singe ich in einem Menschenrechts-Chor für den ich auch die Social Media Kanäle versorge. Suchen Sie gerne nach Venu Kanti 🙂

Künstlerbuch

Diese wundervolle Aufgabe wurde mir anvertraut und ich habe selbstverständlich zugesagt. Ein Buch über einen Künstler und seine Werke zu gestalten und zu setzen. Der Hertener Künstler nennt es Poesiealbum.

Mattäus Wywiol ist ein Hertener Künstler, mit dem ich schon ein paar Projekte machen durfte. Kennegelrnt haben wir uns zum Kunstzaun, eine Kunstinstallation in der Hertener Innenstadt. Mate hat auch maßgeblich an der Weltbaustelle Herten mitgewirkt. Von ihm ist der Mittelteil rund um den Eingang zum ART.62.
Gemeinsam teilen wir uns den Co-Working-Space im Atelier Morphofalter bis 31.12.2018.

Bilder und Skipte hier her.

Das ist das erste einer Reihe von Poesiealben, die Mate veröffentlichen will.

Jugendkunstptjekt „(D)ein Ding“

Kurzbeschreibung
Die Teilnehmerinnen erlernen in kleinen, wöchentlichen Workshops verschiedenen Mal- und Gestaltungstechniken. Mixed Media Werke zum Thema „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – was uns verbindet“ sollen entstehen. Diese werden in einer abschließenden Ausstellung Interessierten zugänglich gemacht. Techniken & Material Auf Papier, Leinwand und Sperrholzplatten werden mit der Methode Mixed Media Gemeinsamkeiten der Teilnehmer künstlerisch festgehalten. Was verbindet uns? Welche Interessen haben wir? Was macht uns aus? Mit Pinsel und Farben (Acryl, Aquarell und Ölpastellkreiden) sowie Zeitungsschnipseln, flachen Altagsgegenständen und Kleber sollen die Teilnehmerinnen ihre Sichtweisen darstellen.


Mit Hilfe von Kreativitätstechniken wie Brainstorming und – ergänzend –
Ideenmarathon werden Skizzen und erste Ansätze erarbeitet.

Die Teilnehmer*innen erlernen Schritt für Schritt die Entstehung
ihrer eigenen Werke kennen und dürfen mit den unterschiedlichen
Materialien neue Wege erfahren. Gerade der Material-Mix macht das
Projekt spannend und bringt kleine Herausforderungen mit sich.

Weiter Lerninhalte
• Farblehre
• Materialkenntnis
• Verarbeitungstechniken
• Kreativitätstechniken
• Soziale Kompetenz durch positiven Vergleich

Je Workshop sind ca. 30 Minuten Theorie und 150 Minuten praktisches
Erarbeiten anberaumt. Diese sind variabel.


Ziel
Steigerung der kreativ-musischen Fähigkeiten durch verschiedene Kreativitätsansätze, Festigung der sozialen Kompetenzen. Multikuturelles Miteinander. Das Erlernte wir in einer Ausstellung dem Publikum
zugänglich gemacht

Zeitraum
10 wöchentliche Workshops von je 3 Stunden
vom 20.09.2017 bis 22.11.2017
Ausstellung vom 25.11.2017 bis 30.11.2017